Guerilla Marketing oder doch Punk?
So… nun erwartest du wohl, dass ich diese reisserische Headline rechtfertige. Bitte sehr:
Der heutige Besuch an der emex Marketingmesse in Zürich ist aus meiner Sicht äusserst positiv gewesen. Die Marketingmesse bot von Direktmarketing über Email Marketing bis hin zum Guerillia Marketing eine bunte und vielfältige Plattform für alle Facetten des Marketing. Persönlich interessierten mich vor allem die Fachvorträge der Marketing Experten. Vor allem auf das Referat, die 10 wichtigsten Guerillia Marketing Gebote von Thomas Patalas von der Agentur für Lokales Marketing (MAKS) war ich äusserst gespannt. Nach dem Vortrag folgte ein interessantes Podiumgespräch zum Thema Guerilla (Marketing natürlich…), dass von legendären TV Moderator Stephan Klapproth (10vor10 und eben nicht neun Uhr fünfzig) moderiert wurde. Frank Bodin, Chairman/CEO der Euro RSCG Gruppe Schweiz war mit dem Begriff Guerillia nicht anzufreunden, weil dieser ein militärischer Ausdruck ist… deshalb warum nicht Punk Marketing (Guerillia steht wörtlich für "Kleinkreig" - Wikipedia, das will ja niemand).
Hier ein paar dieser Guerillia Gebote:
- Immer lokale Aktionen
- An oder auf der Grenze der "Illegalität"* (überschreiten sollte vermieden werden, negative PR…)
- Muss überraschend wirken
Die Guerilla Marketing Aktionen sollten auf die Zielpersonen positiv überraschend und unvorhersehbar wirken. Dabei darf man auch ruhig etwas provokativ anecken, um mit der wohl dossierten Provokation einen Denkanstoss bei der Zielperson auszulösen. Die Guerilla Aktion muss jedoch ein positives Erlebnis für die Zielperson sein, damit diese das erlebte weitererzählt (auch via SMS, MMS). Im Best-Case-Scenario käme es so zur viralen "Mund-zu-Mund" Verbreitung der Marketingbotschaft und somit zur Steigerung des Bekanntheitsgrades (Brand Awarness).
Bis heute habe ich zugegebenermassen den Begriff Guerilla Marketing etwas falsch verstanden, ich dachte immer dies sei die Wissenschaft (oder Kunst?) aus zero Budget einen hohen Return-On-Mini-Investement zu generieren, anscheinend sei dies eine Utopie…
Jetzt noch ein Dankeschön für meinen Arbeitgeber und Sponsor meines emex Messebesuch:
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Warst du auch an der emex'08 Marketing Fachmesse in Zürich? Wie fandest du die Messe? Kommentare willkommen!
Gruss,
Robert Aeschbacher
- = Kommentar zur "Illegalität" wir sprechen hier von Marketing und nicht von Strafgesetz. Aber ich persönlich bin eben auch schon unbewusst an (auf, über?) die Grenze der Legalität gesegelt… dies geht manchmal schneller als man denkt (ähnlich wie beim Autofahren)… Willst du die ganze Story? Ok… coming soon (siehe nächsten Blog Post: Bandenwerbung vs Denkmalschutz & Baupolizei).

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