Social Bookmarking von der Offline zur Online Werbung
'Mund-zu-Mund' Empfehlungen unter Freunden oder Gleichgesinnten ist die effizienteste aller Werbemittel. Die klassische 'Mund-zu-Mund Propaganda (benutze das Wort eigentlich ungern, weil es negativ behaftet ist… aber egal du weisst ja was ich meine) findet natürlich auch im Internet statt. Denke an alle bakannten Social Networking Webseiten die es gibt: Facebook, MySpace, Squidoo, Friendster und noch viele mehr, alle diese Networking Webseiten haben eines gemeinsam: die User können untereinander chatten, Videos und Bilder versenden, ihre Stimme aufnehmen, Daten und Links untereinander verteilen, an Blogs partizipieren.
Was ist Social Bookmarking?
Bookmarking: Alle kennen die "Favoriten" im Internet Explorer. Du kannst damit eine interessante Webseite (z.B. WebPromoter.ch
unter "Favoriten" abspeichern (bookmarking), dass ist sehr hilfsreich, gerade bei komplizierten Domainnamen, die nichts mit dem Inhalt der Webseite zu tun haben. Diese Bookmarks (oder Favoriten) werden jeweils in deinem Browser gespeichert und sind deshalb nur für deinen persönlichen Gebrauch.
Social Bookmarking: im Gegensatz zu den browserseitigen Bookmarks sind die Social Bookmarks auf einer Webseite, bzw. auf einem Server gespeichert. Dies bringt der Vorteil mit sich, dass du auch ausser Haus auf deine Bookmarks/Favoriten zugreiffen kannst. Die Social Bookmarks werden in den Networking Webseiten oft mit so genannten 'Tags' (eine Art Etikette/Begriff für eine bestimmte Webseite) versehen. Ein guter Tag sollte deshalb möglichst selbsterklärend sein. Ein guter Tag für diese Seite wäre 'Social Bookmarking von WebPromoter', etwas zu wenig beschreibend wäre nur 'WebPromoter'. Die Bookmarks werden in den Social Bookmarking Webseiten chronologisch, in Kategorien (Tags), durch eine Suchmaschine oder zufällig dargestellt.
Was hat Social Bookmarking mit Marketing zu tun?
Die Menschen verbringen je länger je mehr Zeit im Internet um sich über bestimmte Themen zu informieren. Demzufolge werden die "alten" Informationsaktivitäten zeitlich vernachlässigt: Bücher lesen, Fernseh schauen, Radio hören… Schlussendlich geht es im Marketing darum die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, bzw. der gewünschten Zielgruppen auf sein Unternehmen oder deren Produkte/Dienstleistungen zu lenken. Falls die Zielgruppe deiner Firma die NZZ-Leser sind, so musst du dir Gedanken machen wieviel Prozent deines Marketing Budget in die NZZ Printwerbung und wie viel in die NZZ Online Werbung fliessen soll. Tendenziell wird je länger je mehr eine Werbebudgetverlagerung von der klassischen Offlinewerbung (Print, Radio, TV) zur Online Werbung geben, denn in Zukunft werden die Online Medien (online Zeitungen , WebTV etc.) noch eine wichtigere Rolle spielen als bis heute. Wer hätte von euch vor 10 Jahren gedacht, dass er einmal Werbegeld ins Internet stecken würde… wohl kaum jemand, oder? (hallo wo sind die Pioniere?)
Interessant scheint mir die Tatsache, dass vor allem in der Schweiz, sich die Marketing-Leute mit der oben genannten Tatsache schwer tun. Dies wird deutlich, wenn man die Off- und Online Werbeausgaben miteinander vergleicht. Herr und Frau Schweizer verbringen schon heute mehr Zeit im Internet als in ihren Zeitungen, trotzdem wird heute immer noch mehr Werbebudget für Printmedien als für Online Werbung ausgegeben… Das wird sich früher als später ändern, garantiert.

Filed under Online Marketing, Verschiedenes by WebPromoter

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